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KIRCHE UNTERWEGS
der Bahnauer Bruderschaft e.V.
Im Wiesental 1
71554 Weissach im Tal

© 2009-2015
KIRCHE UNTERWEGS

Wie geht eigentlich ... Zirkus-Tricks und -Tipps

Grundsätzlich gilt

1. Den Körper immer vorher etwas aufwärmen z.B. mit Aufwärmspielen, Dehnübungen, etc.
2. Alle Bewegungsabläufe und Positionen müssen vorher von allen ausprobiert werden, siehe Vorübungen.
3. Jeder achtet auf sich und auf seine Pyramidenpartner.
4. Bevor die Pyramide gebaut wird, muss jeder seine Position genau kennen und wissen was er zu tun hat. Stehen alle Kinder auf ihrer Startposition zählt ein Kind auf 3 und dann wird die Pyramide aufgebaut. Im aufgebauten Zustand zählt dieses Kind wieder auf 3 und die Pyramide wird wieder abgebaut.
5. Bevor man auf ein Kind steigt wird dieses gefragt ob es bereit ist, niemals einfach so aufsteigen.
6. Ruft ein Kind "Stopp!" wird sofort die Pyramide abgebaut. Niemals einfach aussteigen.

Vorübungen

Waage: Zwei Kinder stellen sich gegenüber, die Füße so nah als möglich zueinander. Beide halten sich im Akrobatengriff, das heißt mit festem Griff an den Handgelenken. Nun lassen sich beide langsam und gleichzeitig nach außen fallen, so dass sie im Gleichgewicht sind wie eine Waage. Wichtig ist, dass der Oberkörper ganz gerade ist wie ein Brett und das keins der zwei Kinder einfach loslässt sondern nur nach Absprache. Gelingt dies, kann eine Hand losgelassen werden, man kann etwas in die Knie gehen oder das Ganze Rücken an Rücken versuchen.

Vierfüßlerstand: Ein Kind kniet sich in den Vierfüßlerstand, dabei ist wichtig, dass Arme und Beine jeweils im rechten Winkel platziert sind und der Rücken gerade ist.
Auf das Becken sitzen: Ein Kind kniet im Vierfüßlerstand, das andere setzt sich mit Blick in die gegen gesetzte Richtung auf das Becken, nicht auf den Rücken, es muss darauf achten, dass die Beine im rechten Winkel in sicherem Stand stehen.

Auf das Becken knien: Nun kann ein Kind darauf knien, dabei ist darauf zu achten, dass die Unterschenkel auf dem Becken des unteren Kindes liegen und sich die Knie nicht in den Rücken bohren. Dabei hält man sich an den Schultern fest, wem es gelingt kann auch eine oder beide Hände loslassen.

Auf das Becken stehen: Hierbei hat es sich als hilfreich bewährt wenn zwei Kinder an beiden Seiten des aufsteigenden stehen und dieses beim Aufsteigen unterstützen indem sie dieses an den Armen festhalten. Das Kind hält sich an den Schultern der unteren Person fest und steigt mit einem Fuß nach dem anderen auf das Becken, wobei die Füße mit den Fußspitzen leicht nach außen zeigen sollten. Wichtig, auf keinen Fall auf den Rücken stehen und niemals abspringen sondern vorsichtig absteigen.

Pyramiden

Pyramide

Inszenierung der Tellerdreher

Teller

Flotte, rhythmisch starke Musik zum Kämpfen.

Man bestimmt Kinderpaare die durchnummeriert werden. Die Kinder kommen mit den Tellerstäben fechtend in die Manege (sie tun nur so als ob), die andere Hand ist wie beim Fechten auf dem Rücken platziert und hält den Teller. Irgendwann zückt das Paar eins seine Teller, das ist das Signal für die anderen Paare einzufrieren, also sich nicht mehr zu bewegen. Das erste Paar zeigt kurz und knapp ein paar Tellertricks friert dann wieder mit dem Teller auf dem Rücken ein. Das zweite Paar ist dran usw. Waren alle Paare an der Reihe, taut das erste Paar wieder auf und alle andere Paare auch. Sie stecken ihre Stäbe wie Degen in die Hose reichen sich die Hand, bilden eine Reihe verbeugen sich und verlassen die Manege.


Mickey Mousing

Ohne Musik

Beim Mickey Mousing werden die Bewegungen mit Geräuschen unterlegt wie z.B. in den alten Dick- und Doof-Filmen. Es gibt also Vorführ-Clowns und "Musiker" Clowns. Die Kinder denken sich selbst eine einfache Handlung aus. Z.B. ein Clown kommt, gähnt, schaut sich um, sieht einen Stuhl, setzt sich darauf, gähnt noch einmal und schläft ein. Ein zweiter Clown kommt, sieht den Clown, denkt nach, kratzt sich am Kopf, hält den Zeigefinger nach oben um zu signalisieren dass er eine Idee hat, geht schnell, kommt wieder mit einer Tröte oder kleinen Flöte. Er schleicht sich an den schlafenden Clown heran, bläst in die Flöte, der andere Clown erschrickt, springt auf und jagt dem zweiten Clown nach. So verlassen sie die Bühne.
Wichtig ist, dass die Vorführ-Clowns langsame, klare Bewegungen machen. Die Musik-Clowns legen vorher genau fest wann welches Geräusch eingesetzt wird, je nach Menge der Geräusche ein bis zwei Musik-Clowns pro Vorführ-Clowns. Jede Bewegung wird vertont. Besonders witzig ist wenn die Geräusche übertriebener sind als in echt, oder wenn sie ganz anders sind als erwartet, wenn bspw. die kleine Flöte plötzlich ein Geräusch macht wie eine Trompete.

Inszenierung der Kinderclowns

Clown

Jonglierbälle basteln

Material: Kanarienvogelfutter, Luftballons

Man stülpt vorsichtig einen Luftballon über einen Trichter und befüllt ihn mit Vogelfutter. Hat er die gewünschte Größe und Festigkeit erreicht, wird der Großteil des Steges abgeschnitten. Nun stülpt man nacheinander mindestens zwei bis drei Luftballons darüber und schneidet auch jeweils den Steg ab, je mehr man abschneidet umso besser sieht man die Farben der vorherigen Luftballons. Je mehr Ballons, desto stabiler ist der Ball. Anstelle Vogelfutter kann man auch Sand verwenden; der Ball wird dann allerdings wesentlich schwer – für Kinderhände vielleicht zu schwer.

Material: Stoffreste oder alte Socken, feste Schnur, Krepppapierstreifen oder Stoffstreifen

Man schneidet sich ein Stück rechteckigen Stoff zurecht, oder nimmt eine Socke, befüllt diese mit Stoffresten, steckt den Anfang der Krepppapierstreifen dazu und bindet das Ganze mit einer festen, bruchsicheren Schnur zu. Das eine Ende der Schnur lässt man lang, so lang dass wenn man steht und die Arme zur Seite streckt, diese nicht den Boden berühren, am Ende macht man eine Schlaufe für die Hände. Man braucht zwei Kiwidos pro Person. Verwendet man anstatt Krepppapier Stoff sind die Kiwidos haltbarer, ebenso kann das kleine Stoffsäckchen mit wenigen Stichen von Hand zugenäht werden – dann hält es besser.

Kiwidos basteln