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Inklusion: Wenn der Rollstuhl in den Wohnwagen passt

Inklusion: Wenn der Rollstuhl in den Wohnwagen passt
Ein Zuschuss des Fonds "Inklusion leben" in Höhe von 2000 € unterstützte den Wohnwagenkauf.

Bei der Camping-Kirche kann jeder mitmachen. Jugendliche, Singles, Familien, Senioren. Wirklich jeder? Nein. Bisher waren rollstuhlbedüftige  Menschen von dieser Chance ausgegrenzt. Inklusion bei der Camping-Kirche scheiterte bisher an den normalen Gegebenheiten eines Wohnwagens: Die Türschwelle eines Wohnwagens liegt etwa 40 cm über dem Boden, das Platzangebot des Caravans ermöglicht nicht, mit einem Rollstuhl hineinzurollen und sich in ihm zu bewegen.  Dabei ermöglichen die kunterbunten Teams der Campingkirche leicht eine Integration von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Hier können sie Teil einer Mitarbeitergemeinschaft sein, sich mit anderen zusammen für Andere einsetzen, Erfahrungen von „Ich werde gebraucht.“, „Ich gehöre dazu.“ und „Ich kann anderen helfen.“ sammeln, beim Singen, Spielen, Basteln mitwirken, Bestätigung und Sinn erfahren. Die Barrieren eines Wohnwagens müsste man doch irgendwie überwinden können. Doch wie?

„Wir haben einen umgebauten, barrierefreien Wohnwagen abzugeben“, diese Nachricht erreichte Manfred Zoll, Leiter der Kirche Unterwegs im Vorfeld der Campingsaison: „Mit Rampe und Bewegungsraum. Rollstuhlgerecht eben“. - Was für eine Chance! Zoll zögerte nicht. Ein paar Mails, Absprachen mit dem katholischen Partner. Ein Antrag an den Fond „Inklusion leben“ der Evang. Landeskirche in Württemberg – und dann kaufte er den barrierefreien Wohnwagen und zugleich meldete sich eine Mitarbeiterin mit ihrem Rollstuhl an. So gelingt zukünftig Inklusion bei der Campingkirche in Gohren.

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