Das
Leben von Familien hat sich in den letzten
Jahren sehr verändert!
Schlagworte wie: Einelternfamilie, Restfamilie, Patchworkfamilie, Fortsetzungsfamilie sind neben der „normalen“ Familie gelebte
Realität. Die Entwicklung der letzten Jahre lässt leicht den Anschein
erwecken, dass Familienleben eine aussterbende Lebensform geworden
ist.
Trotzdem steht Familie bei Jugendlichen und
jungen Erwachsenen hoch im Kurs!
Aber auch das andere:
Familien stehen seit einigen Jahren in immensen Umbrüchen und vor
großen Heraus-forderungen. Familie ist für viele die Quelle sehr
schöner, wie aber auch unerträglicher Lebenserfahrungen. Viele fühlen
sich ihrer Situation nicht mehr gewachsen. Die Folge: Familien brechen
durch Scheidung auseinander oder das Familienleben schafft wachsende
Unzufriedenheit und das Gefühl von Benachteiligung. Trotzdem steht
Familie, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, hoch
im Kurs (siehe Shellstudie 2000).
Menschen
sind dankbar für qualifizierte
Impulse und Hilfestellungen.
Jugendliche wünschen sich Familie
als Lebensform, die ihnen seelische Geborgenheit und einen Ort der
Verlässlichkeit bietet. Dennoch entsteht oft eine unüberbrückbare
Spannung zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Wunschdenken
und gelebter Realität Das Miteinander in Familien, Ehen und neuen
Lebensformen stellt Gemeinden, Gemeinschaften, Hauskreise und Kirchen
vor neue Herausforderungen. Immer mehr Menschen sind dankbar für Hilfestellung
und qualifizierte Impulse von kirchlichen Institutionen. Familienarbeit
erlebt einen immer größeren Stellenwert im alltäglichen Gemeindeleben.
Die Kirche
Unterwegs möchte sich dafür einsetzen, dass Familienarbeit in Gemeinden
neu
entdeckt oder gestärkt wird.