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KIRCHE UNTERWEGS
der Bahnauer Bruderschaft e.V.
Im Wiesental 1
71554 Weissach im Tal

© 2009-2015
KIRCHE UNTERWEGS

Die Bibelwoche als Baustein für Gemeindebau neu entdecken

Die Ökumenische Bibelwoche bietet viele Chancen und wirkt segensreich, wo sie durchgeführt wird: Glauben wird gestärkt, biblisches Wissen vermittelt, Sprachfähigkeit des Glaubens ausgebaut und ökumenische Gemeinschaft erlebt. Eine Bibelwoche kann im Seminar- oder im Verkündigungsstil durchgeführt werden.

Die Kirche Unterwegs der Bahnauer Bruderschaft e.V. bietet an, Gemeinden bei der Durchführung einer Bibelwoche zu unterstützen. Diakon Friedemann Heinritz aus Kirchberg/Murr  fragt bei der Auslegung der biblischen Texte nach ihrer Bedeutung für das Leben im 21. Jahrhundert. Ihm ist ein lebendiger Austausch über die biblischen Texte wichtig, in dem auch Suchende ihre persönlichen Fragen stellen können.  Er passt sein Programm, Themen und Methoden flexibel an die Gestaltungswünsche des Veranstalters an.

Die Ökumenische Bibelwoche 2014/2015 hat Texte des Galaterbriefes zum Inhalt. Paulus wirbt im Galaterbrief für ein Leben aus Gnade und in der Freiheit der Liebe Christi. Ein solcher Glaube befreit von der Sorge „es recht machen zu müssen.“ Diese Botschaft ist ein guter Grund die Bibelwoche ins gemeindliche Jahresprogramm aufzunehmen und mit Menschen darüber ins Gespräch zu kommen.

 

aufblühen

 

 

 

 

Bibelwoche -
die Bibel ins Gespräch bringen

Das Anliegen einer Bibelwoche

Eine Bibelwoche möchte die Bibel ins Gespräch bringen. Sie zielt auf interessierte Gemeindemitglieder, die sich systematisch ein Bibelbuch erschließen wollen. In der Bibelwoche werden zusammenhängende biblische Texte ausgelegt und ihre Bedeutung für das Leben heute aufgezeigt. Sie will den Glauben des Einzelnen stärken.

Die Gestaltung einer Bibelwoche

Im Mittelpunkt einer Bibelwoche stehen die Vorträge/ Bibelarbeiten/ Predigten zum biblischen Text. Ein kurzes Beiprogramm mit Liedern, Gebet, Anmoderation, Infos umrahmen die Referate. Wichtig ist zudem die Möglichkeit der Rückfrage oder des Gesprächs untereinander.

Formen: Vortragsveranstaltung oder Seminarstil

Eine Bibelwoche kann in Form einer Vortragsveranstaltung oder im Seminarstil durchgeführt werden. Bei der Vortragsveranstaltung legt der Referent die biblischen Texte aus und die Gäste hören zu. Hier ist eine Frontalbestuhl möglich. Beim Seminarstil sollten die Teilnehmer an Tischen sitzen, da sie mitarbeiten dürfen, Tischvorlagen erhalten und ihre Gedanken notieren können sollen. Diese Form der Bibelwoche ist kommunikativer und die Zuhöhrer gehen mit bearbeiteten Unterlagen nach Hause.

Eine einzelne Veranstaltung dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten.

Variationen der Bibelwoche

Klassischer Weise findet die Bibelwoche ihrem Namen entsprechend in einer Woche statt. Auftakt ist meist ein Gottesdienst. Es folgen dann mehrere Abendveranstaltungen. Sie kann dann wieder mit einem Gottesdienst enden.

Alternativ zu einem Wochenprogramm kann auch eine mehrwöchige Veranstaltungsreihe angeboten werden. Vier, fünf oder sechs Wochen hintereinander findet eine Veranstaltung statt.

Bibelwoche meets KiBiWo

Sofern eine Gemeinde genügend Mitarbeiterresourcen hat, bietet es sich an eine Bibelwoche parallel zu einer Kinderbibelwoche zum gleichen Thema durchzuführen. Während mittags die Kinder die biblische Geschichte erleben, können abends ihre Eltern zu den gleichen Texten sich auf Entdeckungsreise begeben. Die schwärmenden Berichte der heimkommenden Kinder motiviert die Eltern abends zur Bibelwoche zu gehen. So kommt die gesamte Gemeinde ins Gespräch über die Bibel.

Mögliche Inhalte und Themen

Die genannten Themen sind nur Beispiele. Gerne nehmen wir auch Themenwünsche für ihre Bibelwoche an.

Petrus - Glauben zwischen Zweifel und Gewissheit

  1. Glaubensstart – eine Beziehungsgeschichte. Lk 5, 1-11: Berufung des Petrus. 
  2. Glauben mit Zweifeln und Gewissheit. Mt 14,22 und Mt 16,13: Dem Versinken nahe und felsenfest dabei. Sinkender Petrus und Christusbekenntnis
  3. Glauben - Begeisterung leben. Mt 17,1-13: Die Verklärung Jesu
  4. Glauben – Zeichen setzten. Joh 13: Die Fußwaschung
  5. Wenn der Glaube zerbricht. Mt 26,30-35.69-75: Die Verleugnung des Petrus
  6. Glauben – gesandt in die Welt. Joh 21: Versöhnung am See: Komm und folge mir!

Jeremia - Glaube auf dem Prüfstand

1. Tag: Jeremias Berufung, Jeremia 1,4-19
Gott beruft Jeremia zu seinem Propheten. Doch Jeremia wehrt ab: „Ich bin zu jung. Ich kann nicht reden!“ Doch Gott will diesen jungen Mann als seinen Botschafter gebrauchen. Jeremia soll sein Volk vor dem nahenden Unheil warnen. Dabei versichert Gott ihm seinen Beistand. Er wird ihm zur rechten Zeit, die richtigen Worte in den Mund legen.

2. Tag: „Du störst, Jeremia!“, Jeremia 6.7.19.26 (in Auswahl)
Jeremia stört den Gottesdienst: „Gott findet eure Heuchelei schrecklich! Wenn euer Glaube den Alltag nicht prägt, dann ist er wertlos!“ Jeremia prangert den Götzendienst und die Ungerechtigkeit an. Deswegen wird Schaden über Jerusalem kommen. Als Zeichen für die Zerstörung Israels zerschmettert er einen Krug. Er kann nicht mehr zusammengesetzt werden.

3. Tag: Wer ist der wahre Prophet Gottes?, Jeremia 27 und 28
Jeremia betritt mit einem Joch auf seinen Schultern den Tempel: „Gott hat euch die fremde Herrschaft als Joch auferlegt. Ihr könnt diese Besatzungsmacht nicht abschütteln. Darum seid dem fremden König gehorsam!“ Doch Hananja, der Hofprophet reißt Jeremia das Joch herunter: „Gott wird uns helfen das fremde Joch zu zerbrechen!“ Wer von den beiden Propheten hat Recht? Wer spricht im Auftrag Gottes?

4. Tag: „Ich kündige!“ – Jeremia in der Krise, Jeremia 15, 10-21; 20, 7-18
Jeremia hat genug von den Unheilsbotschaften, die er dem Volk überbringen muss. Seine Worte prallen an einer Mauer von Ablehnung und Anfeindung ab. Darum kündigt er, doch Gott entlässt ihn nicht. Jeremia soll standhaft bleiben, da Gott selber ihm beistehen wird. Jeremia bekommt neuen Mut. Als Zeichen der Zuversicht kauft er einen Acker im besetzten Dorf Anatot. Nach dem Unheil, wird eine neue Heilszeit anbrechen.

5. Tag: Jeremia in der Zisterne, Jeremia 38, 4-13 und Kap. 39 in Auswahl
Jerusalem ist belagert. Jeremia ruft zur Kapitulation auf. Das kann kein König dulden. Darum wird Jeremia in eine Zisterne geworfen. Ein Sklave hilft ihm und rettet ihn aus diesem Loch. Als Jerusalem eingenommen und weggeführt wird, fordert Jeremia das Volk zum Vertrauen auf: Auch im Untergang ist Gott da. Er wird neuen Frieden schenken.

Abschlussgottesdienst: Gott verheißt einen neuen Bund, Jeremia 31
Jeremia kündigt die Rückkehr aus der Gefangenschaft an. Gott wird sein Volk erneut sammeln und einen neuen Bund mit seinem Volk schließen. Dieser Bund wird in den Herzen der Menschen geschloßen.

 

Quelle des Lebens. Elia
Gottesdienst und bis zu vier Abende zum Propheten Elia.

Eine Reise durch Tiefen und über Höhen des Lebens. Angetrieben von der Sehnsucht nach Wahrheit, nach
Gerechtigkeit – nach dem lebendigen Gott.

  • Mein Gott ist der Herr – Elia.
  • Gott – einzig-exklusiv oder multi-religiös?
  • Wetten dass!? Auf dem Gipfel des Erfolgs.
  • Du lässt mich nicht fallen. Im Tal der Tränen und Trauer.
  • Das schreit zum Himmel! Die Kleinen hängt man auf und die Großen lässt man laufen!

 

Ökumenische Bibelwoche

Wir greifen auch gerne das Thema der ökumenischen Bibelwoche auf und behandeln diese Themen in Ihrer Gemeinde.

Kontakt

Gerne stehen wir für Fragen oder für Dienste in Ihrer Gemeinde zur Verfügung:

weitere Kontaktdaten siehe Menü "Kontakt".

10.03.2017, Friedemann Heinritz