KIRCHE|UNTERWEGS
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KIRCHE UNTERWEGS
der Bahnauer Bruderschaft e.V.
Im Wiesental 1
71554 Weissach im Tal

© 2009-2015
KIRCHE UNTERWEGS

Aus den Annalen der
KIRCHE UNTERWEGS
Am 1. Juni 1955 wurde die KIRCHE UNTERWEGS als "Wagenmission" der Bahnauer Bruderschaft e.V. gegründet. Neben dem persönlichen Engagement des damaligen Landesbischofs Haug war Pfarrer Max Fischer die treibende Kraft bei der Gründung der mobilen Kirche. Fischer leitete die Evang. Missionsschule der Bahnauer Bruderschaft in Unterweissach bei Backnang, eine Ausbildungsstätte für hauptamtliche Mitarbeiter in Kirche und Gemeinschaft. Die Bahnauer Bruderschaft und ein Freundeskreis unterstützten die Gründer.
Der Name "Wagenmission" stammt von einem "Missionswagen", der eigens für die Aufgaben angefertigt wurde: ein Bus als mobiler Veranstaltungsraum.
Pfarrer Fischer: "Ein moderner Omnibus ist gebaut, der mit einer Anzahl neuzeitlicher Apparate ausgerüstet ist, um auf allerlei Weise die Brücke zu den Menschen zu schlagen." Fischer sprach von Lautsprecheranlage, Plattenspieler, Tonband- und Filmgerät des Kirchenbusses.
Fischers Motiv für diese originelle missionarische Idee: "Was wird aus Familie, Volk und Staat, wenn Gottes Wort nicht mehr Richtschnur und Kraftquelle ist? Wir müssen mit dem Evangelium unter das Volk!"
Der Kirchenbus wurde zunächst eingesetzt in Stadtteilen und Dörfern ohne Gemeindehaus oder Kirche. Bald feierte man auch Gottesdienste auf Campingplätzen, an Sportplätzen, Badeseen oder an beliebten Ausflugszielen wie der Bärenhöhle auf der Schwäbischen Alb.
Das Angebot der "Campingkirche" wurde schließlich ausgeweitet. Zusammen mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern boten die Verantwortlichen auch wochentags Programme an: für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Die Räder des Missionswagens stehen inzwischen still. Die "Wagenmission" heißt heute "KIRCHE UNTERWEGS der Bahnauer Bruderschaft e.V.". Die Verbindung zur Evang. Missionsschule der Bahnauer Bruderschaft beruht auf Gegenseitigkeit: die drei Hauptamtlichen bringen ihre Erfahrungen im Unterricht ein - die Studierenden haben die Möglichkeit, bei missionarischen Einsätzen mitzuarbeiten.
Auch das Anliegen der Gründer ist geblieben: Menschen mit dem Evangelium zu erreichen - egal ob an ihrem Wohn-, Freizeit- oder Urlaubsort.